Archiv für den Monat Oktober 2017

“Wahre Devote“

… das habe ich nun schon öfter gehört. Aber ich komme nicht umhin mir die Frage zu stellen, was genau das wirklich ist. 

Ist nicht jede Frau, die etwas mit voller Hingabe tut devot? Devot auf ihre ganz eigene Art und Weise? 

Wer entscheidet das? 

Ich denke, jeder hat seine eigene Vorstellung, von “wahrer“ devotion. Was aber nicht bedeuten soll, dass die eine echter ist als die andere.

Ich fühle mich immer davon begleitet, oder geleitet? 

Aber ist das denn nun “echter“, als bei jemandem der einen Auslöser braucht? Weil er/sie sich ohne nicht lösen kann? Ein Stück devotion steckt in uns allen, schätze ich. Oder irre ich mich?

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Warum?

“Nicht jeder der Dominant ist, ist Sadistisch. Und nicht jeder der Devot ist, ist Masochistisch.“ 

Das sagte man mir und dem stimme ich zu. Jedoch frage ich mich, was passiert wenn man beides auf verschiedenen Ebenen ist und nicht in der Lage diese beiden zu verbinden? 

Ich bin masochistisch, jedoch gibt es zwei verschiedene Arten. Die eine ist spielerisch, lust gewinnend, nach mehr ächzend.

Die andere ist angst einflößend, schmerzhaft, Tränen in die Augen treibend, konsequent, gnadenlos.

Beides ist nicht schlimm, beides ist etwas, was ich nicht missen möchte. Vorallem letzteres. 

Jedoch bin ich nicht in der Lage, letzteres mit devotion in Verbindung zu bringen. 

Ich kann meine devotion überhaupt nicht mit sexuellen Akten in Verbindung bringen. Auch wenn das sehr wohl erwünscht ist. Aber es geht nicht. Es fühlt sich falsch an. Als sollte es dort nicht hingehören. Ich habe viele Artikel gelesen und sie alle gehen Hand in Hand, sie alle sagen dass sie es nur oder vorallem im Schlafzimmer sind. 

In meinem Kopf, ist devotion etwas intimes, mit tiefer Bindung zu einer Person. Es ist wunderschön und doch sehr zerbrechlich. Aber eben nie sexuell. Und das verstehe ich nicht. Warum es nur mir so geht. Warum ich beides nicht miteinander Verbinden kann.