Archiv für den Monat Dezember 2016

Abendgedanken

Ich erwarte das Absolute.  

Das ungreifbare, perfekte, vollkommene. Und stoße mir meinen Kopf immer wieder an der Realität.  

Ich halte Ausschau nach dem perfekten und meine ich es gefunden zu haben, weil es auf den ersten Blick so aussieht,  so erkenne ich Dellen und Beulen und will es nicht mehr. 

Ich suche das Vollkommene. Das was mich ausfüllt und jede Zelle meines Herzens mit Glück erfüllt, meinen Geist zum jauchzen bringt und mich… vollkommen macht. 

Ich taste nach dem ungreifbaren.. Einem Gefühl, das mich, mich selbst spüren lässt, und dies durch ihn. 

Ich sehne nach dem Absoluten. Wo es keine Ausreden mehr gibt, keine Zeit und keine Fehler. Wo ich einfach ich sein darf. Mein Inneres nach aussen kehre und jeder es sehen kann. Frei von Ängsten und Sorgen. 


Das Leben ist alles,  nur leider nicht das. Ausgetauscht werden ist leicht, ein besseres Modell zu finden, eines mit weniger Fehlern und Macken. 

Ich suche das Vollkommene, weil ich selbst nicht vollkommen bin. Ich erwarte Dinge, die ich selbst nicht erfüllen kann.  Hoffe auf ein Wunder, welches mich ganz weit weg von mir selbst bringt und mich doch zu mir führt.  Das klingt verrückt,  nicht wahr? 

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