Archiv für den Monat November 2016

No excuses..

Ich schreibe immer dann wenn es mir nicht gut geht. Immer dann wenn ich wütend bin, oder traurig. Und somit sind dann auch meine Worte dementsprechend hasserfüllter als sie eigentlich sein sollten. Ich habe in meinem Leben schon viele Fehler gemacht und sage nur zu oft das „er“ der größte war. Denn was ist einfacher als ihm die Schuld an allem zu geben… Genau nichts! Die Augen zu öffnen und die Wahrheit zu sagen, erfordert mehr als nur kurz durchzuatmen. 

Er nannte mich eine Hure.  Nicht weil ich mich für Geld ausgezogen habe,  sondern weil ich es für Aufmerksamkeit tat.. Weil Nähe für mich ganz lange Sex bedeutete. Weil ich es nicht anders kannte. 

Er nannte mich fett. Nicht weil ich 100+ Kilo wiege, sondern weil zu viel fett an mir ist. Also man kann auch fett sein, wenn man keine 100 Kilo wiegt. Und ich bin es. 

Er nannte mich hässlich. Wir reden von meinem Körper und der ist es wirklich. Nicht angezogen aber nackt kaum ertragbar. Mein Gesicht ist durchschnittlich. 

Ich habe sehr früh (mit 20)  ein Kind bekommen und nie eine Ausbildung gemacht, habe bis dato immer in der  Gastronomie gearbeitet. Ich bin alleinerziehend und hatte in meinem Leben nie einen Anker gehabt, weil einfach alle irgendwann gehen, oder ich gegangen bin. 

Das klingt jetzt nach „mimimi…. Ich arme..“ , soll es garnicht..Ich will auch kein mitleid, sondern einfach richtig stellen was ich selbst verbockt habe. 
Ich beschreibe ihn immer als durchgehend schlecht, das ist meine Art, wenn ich verlassen, verletzt oder mich selbst verarschen möchte. Er war der, der da war und zwar als es mir sehr schlecht ging.. Er half mir, mir selbst näher zu kommen und weg von dem was andere gerne sehen wollten. Denn ich war schon immer anders, konnte das aber nicht akzeptieren. Er öffnete mir die Augen und zeigte mir Dinge für die ich zuvor blind war. Er ging nicht einfach,  ich habe dazu beigetragen dass es endete.. Wenn einer sich kümmert und es dem anderen nicht so wichtig ist dann ist die logische Konsequenz das es zum Scheitern verurteilt ist. Ich hätte mehr geben können, mehr Vertrauen sollen… Aber alles was ich sah, war ich. Ich vor Trümmern und ich versuchte dieses Leben zusammen zu halten, krampfhaft an dem festzuhalten was ich Leben nannte. Ich sah nur die Regeln und nicht den Sinn dahinter. Sah nur mich. Er ist in dieser Geschichte nicht der böse, sondern einfach nur ein Herr der mir helfen wollte. Der mir mehrere Chancen gab, mich selbst zu bessern und ich habe ihn weggestoßen. Immer dann wenn er mir zu nah kam. Denn ich empfand es als zu gefährlich jemandem alles zu geben. Er ist kein manipulierender Mistkerl, der mich einfach nur unterdrücken wollte.. Ich bin die manipulative, die sich selbst manipuliert um Wahrheiten nicht ins Gesicht sehen zu müssen. Weil einfach eben einfach ist! 

Ich habe ihm unrecht getan mit allem was ich sagte und will das richtig stellen. Das war nicht fair dass ich den, dem ich alles verdanke, durch den Dreck ziehe, damit ich mich selbst besser fühle.

  

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Just breathe 

Und alles was ich will das Du mich in den Arm nimmst und mir sagst, dass alles wieder gut wird. Das der Schmerz vergeht und ich es schaffe. 

Denn ich habe das Gefühl, dass ich es nicht schaffe.. Ich vermisse Dich!  

Close the fuc*ing Chapter!

Ich fühle mich,als sei ich zerissen.

Als hätte ich ein großes Stück von mir selbst herausgerissen. Nachdem „er“ sich erneut meldete,brach ich schon mit der ersten Nachricht in Tränen aus. Ich hatte seine Nummer nicht mehr, wusste jedoch sofort das er es ist. Er sagte, es sei meine schuld dass er gegangen ist. Am Ende fragte er, ob er gehen soll.  

Meine Hände zitterten und ich heulte wie ein Baby und tippte die Worte „Ja, Herr.  Ich kann das nicht mehr“.

Er meinte er löscht meine Nummer. 

Und das wars jetzt. Es ist vorbei.  Ich hab es geschafft nein zu sagen, mich nicht nochmal darauf eingelassen. Und jetzt bin ich traurig. Ich weine eigentlich nur, habe keinen Appetit mehr. Schätze das nennt man Liebeskummer, oder? Ich hoffe am Ende wird alles gut. 

Manche Menschen sind nur da, um dich einen Teil des Weges zu bringen und dann wieder zu gehen. Andere sind dafür bestimmt, ein Leben lang zu bleiben. Und so ist es vielleicht meine Schuld das er gegangen ist, aber er ist gegangen.  Es gibt keine Garantie, dass jemand der sagt er würde nie gehen, auch wirklich niemals geht. Es gibt für nichts im Leben eine Garantie.